Kommunikativ, kreativ, flexibel

Nach dreißig Jahren Nutzung bot der denkmalgeschützte HVB-Tower anlässlich seiner Sanierung und Modernisierung nicht zuletzt aufgrund seines ungewöhnlichen Grundrisses die Möglichkeit zur Einrichtung hochwertiger, kommunikationsfördernder state-of-the-art Bürolandschaften, welche die Kreativität des Einzelnen, die Bildung von Teams und die Entstehung von Netzwerken unterstützen. Denn schon damals hatte die Vorgabe an die Ursprungsarchitekten Walther und Bea Betz eine hohe Tageslichtqualität am Arbeitsplatz sowie einen flexiblen Grundriss für vielfältige Büroorganisationsformen beinhaltet. Diese vorausschauenden Vorgaben erleichterten nun die Umsetzung des bei der UniCredit ‚Smart Working‘ genannten Konzeptes wesentlich.

Statt an festen Arbeitsplätzen verrichten die Mitarbeiter ihre Tätigkeiten aufgabenbezogen in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen, die sich an jeweils gleicher Stelle in jedem der Regelschosse des HVB-Tower befinden. Während sich die 'Focus Area' für konzentriertes, konzeptionelles Arbeiten anbietet, treffen sich in der 'Co-Working-Area' mehrere Kollegen zur  Projektarbeit. Für ungestörte Telefonate und Videokonferenzen gibt es Zellenbüros, während die 'Business-Lounge' zum informellen Austausch genutzt wird.

Voraussetzung für ein derart flexibles Arbeiten ist die 'Clean-Desk’-Strategie, bei der Teams und Abteilungen ihre Akten in PIN-Code gesicherten und motorisch bewegten Rollregalsystemen ablegen, während persönliche Dokumente in ausschließlich persönlich zu öffnenden Lockern verschlossen werden.

Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen eine schnelle, präzise und intelligente Flexibilisierung des Arbeitslebens. Beim ‚Smart Working’ kann jeder Mitarbeiter mit seinem Notebook nicht nur an den Arbeitsplätzen per LAN, sondern im gesamten Büro auch mobil via W-LAN auf die elektronische Ablage zugreifen. Eine ‚Follow-Me-Printing’ Umgebung mit per Kartenlesern programmierten Druckern ermöglicht nach kurzer Kontaktidentifikation mittels Mitarbeiterausweis an jeder beliebigen Station das Ausdrucken von Dokumenten, sofern dieses unvermeidbar ist.

Dank genormter Dockingstationen mit LAN- und USB-Anschluss können Mitarbeiter an beliebigen Bildschirmarbeitsplätzen sowie in den Besprechungsräumen und den offenen Besprechungszonen arbeiten. Videokonferenz- und Telepräsenz-Systeme vereinfachen die Kommunikation mit nicht anwesenden Kollegen und Geschäftspartnern.

Wie nahezu alle Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche, die moderne Bürokonzepte auf ihren Flächen realisieren, setzt auch die HypoVereinsbank für voll ausgestattete Arbeitsplätze eine Quote von 0,8 Plätzen pro Mitarbeiter an. Unter Nachhaltigkeitsaspekten wird somit eine ökologische Ressourcenersparnis erreicht.

Vor allem ist dies jedoch unter ökonomischen Gesichtspunkten von großer Bedeutung. Denn bei der flexiblen, schnellen Reaktion auf Veränderungsprozesse können konventionelle, territoriale Büroarbeitsplätze transformationshemmende Faktoren darstellen. Für Banken ist eine hohe Anpassungs- und Umsetzungsgschwindigkeit – auch bei Organisationsveränderungen – im heutigen Markt- und Wettbewerbsumfeld dringend notwendig. Nahezu alle großen Konzerne aus den Bereichen Finance, IT, Automotive und Telekommunikation verfolgen daher den Ansatz von flexiblen, modernen Arbeitswelten. Maßgeschneiderte Lösungen sind dafür allerdings unerlässlich. Sie erlauben aber auch zukünftig weitere Adaptionsmöglichkeiten.