
Kunstkonzept
Kunst am Standort Arabellapark
Kunst am Arbeitsplatz
Kunst im Arbeitsalltag inspiriert und fördert die Kreativität der Mitarbeitenden eines Unternehmens. So sorgt auch die über viele Jahrzehnte gewachsene HVB Kunstsammlung immer wieder für neue Impulse und Denkanstöße. Vielfalt und Größe, aber auch Einzigartigkeit und Individualität kennzeichnet dabei die Sammlung in besonderem Maße. Zudem ist sie ein integraler Baustein des sozialen und kulturellen Engagements der HypoVereinsbank und spiegelt zusammen mit den anderen Sammlungen der UniCredit Group, (z.B. der UniCredit S.p.A. und UniCredit Bank Austria AG) das kulturelle Erbe unseres Unternehmens wider. Auf der Website der UniCredit Art Collection sind einige ausgewählte Schlüsselwerke der Sammlungen einsehbar und zeugen von diesem vielseitigen Kunstbestand.
Über die vergangenen Jahre erfolgte eine zunehmende Schärfung des Profils der HVB Kunstsammlung auf Werke der europäischen Kunstszene mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst. Diese Besonderheit ist auch im Kunstkonzept in den verschiedenen Gebäudekomplexen vom HVB Tower, Flachbau Nord und Flachbau Süd am Arabellapark erlebbar. Die Kunstwerke der Sammlung sind integraler Bestandteil der Architektur und flankieren vor allem die Büros und zentralen Bereiche wie Besprechungsräume, Flure und Foyers.
Kunst im Dialog für die Eventflächen
Der Leitgedanke mit Kunst in Dialog zu treten manifestiert sich insbesondere im 1. und 2. Geschoß des Flachbau Süd. Hier sind die Eventflächen mit Konferenzräumen und Gästecasino. Menschen, Begegnungen und Gespräche charakterisieren diesen Bereich. Die Werke von u.a. Sigmar Polke, Georg Baselitz, Karin Kneffel, Helmut Middendorf, Rainer Fetting und Cornelius Völker, die für diese Situation ausgesucht wurden, erzählen – teilweise in umfänglichen Werkkomplexen – ihre spezifische „Story“, verfolgen ihr eigenes Konzept, regen an über gesellschaftliche und politische Themen nachzudenken und verführen durch einen suggestiven Malstil oder technische Brillanz. Die Flurbereiche in diesen beiden Stockwerken verfolgen ein eigenes Konzept: Das Medium der Fotografie spielt in der HVB Kunstsammlung eine besondere Rolle. Aus diesem umfassenden Schwerpunkt wurden für diese Raumsituation Werke von u.a. Michael Wesely, Shirin Neshat, Barbara Klemm und Thomas Ruff gewählt, die zum einen Menschen, Begegnungen und gesellschaftliches Leben „ins Bild rücken“ und zugleich eine kontrast- und beziehungsreiche Mischung aus Klassikern der Fotografie sowie zeitgenössischen Positionen bilden.
Europäische Dimensionen - Globales Denken in den „Regelstockwerken“ im HVB Tower
Das Etagenkonzept in den sogenannte „Regelstockwerken“ vom 5. bis zum 18. Obergeschoss verfolgt und vertieft einen anderen Gedanken. Eine Reise führt uns hauptsächlich durch die Kunst Europas bis hin zu den Kunstströmungen aus Asien und Amerika. Hier, wo die Mitarbeitenden in offenen Bürobereichen nach dem Konzept von „Smart Working“ flexibel und zugleich kommunikativ vernetzt arbeiten, werden die europäischen Dimensionen, das kulturelle Miteinander und das globale Denken unseres Unternehmens mit durchaus konträren Positionen der Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert visualisiert und die internationalen Bezüge der Sammlung sichtbar. Jedes Stockwerk ist symbolisch einem bestimmten Land oder Kontinent gewidmet und die nach Städten benannten Besprechungsräume sowie die Kunst in den Fluren vereinen sich so zu einem raumübergreifenden Gesamtkonzept. Zu sehen sind u.a. Werke von Rupprecht Geiger, Siegfried Anzinger, Christo, Roman Signer und David Claerbout.
Schlüsselwerke der Sammlung in den Executive Board Etagen 19. bis 22. OG im HVB Tower
Die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit ihren kontroversen Statements, europäischen Dimensionen und internationalen Ausprägungen hat so in den Regelstockwerken im Tower einen festen Platz bekommen. Eine Besonderheit bilden die Executive Board Etagen vom 19. bis 22. OG, hier können wichtige Schlüsselwerke der klassischen Moderne und Gegenwartskunst bewundert werden u.a. von Gerhard Richter, Albert Oehlen, Julian Opie, Ralph Fleck, Stephan Balkenhol, Fischli & Weiss und Lori Hersberger.
Vielfalt als Leitmotiv im Flachbau Nord
Als modernes Unternehmen versteht die HVB die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst nicht nur als ästhetischen Diskurs, sondern vor allem als eine Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen unserer Zeit. Sie gibt Raum für Dialog und bietet als Ausstattung innerhalb der Bankarchitektur eine stimulierende und anregende Arbeitsumgebung.
Die HVB Kunstsammlung zeichnet sich durch eine breite Vielfalt an künstlerischen Strömungen, Genre und Positionen aus und reflektiert damit die Unternehmenswerte der kulturellen Vielfalt und Inklusion.
Diese Leitmotive spiegeln sich auch in der Kunstkonzeption auf den verschiedenen Ebenen und Businessbereichen im Flachbau Nord wider. Dort werden Werke von u.a. Andreas Gursky, Florian Böhm, Jerry Zeniuk, Peter Zimmermann und Christine Streuli ausgestellt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des kulturellen Engagements der HVB ist die Förderung junger Künstler:innen. Bereits in den 1990er Jahren wurden Werke von jungen aufstrebenden Talenten aus den Deutschen Kunstakademien für die Kunstsammlung entdeckt und angekauft und ihr künstlerischer Werdegang vom Studium bis zum erfolgreichen Künstler:in mitbegleitet. Ein entsprechendes Kunstkonzept mit Frühwerken von u.a. Cornelius Völker, Katharina Grosse, Monica Bonvicini und Tatjana Doll wird im Flachbau Nord ausgestellt.
Weiterführende Links
- HVB Kunstsammlung | HypoVereinsbank (HVB)
- Künstlerförderung | HypoVereinsbank (HVB)
- UniCredit Art Collection

